“Der Nebel in Plau“ ist ein Roman, für jene Leser- und innen, die für Pikantes schwärmen und dennoch nicht auf eine Portion Spannung verzichten möchten. Über die Protagonistin kann man geteilter Ansicht sein. In gewisser Hinsicht ist sie Täter und Opfer gleichermaßen. Eine femme fatale, der die Männerherzen mehr zufliegen als es ihr lieb ist, weil sie selbst noch gar nicht so recht weiß, was sie will. Das muss zwangsläufig in eine prekäre Situation münden.
Lara Sietchen befreit sich aus den vorgefertigten Spuren ihres Lebens und lässt alles hinter sich. In Plau am See, wo sie einmal in Kindertagen sehr glücklich war, hofft sie zu neuen Erkenntnissen zu gelangen, um ihre Richtung neu zu justieren. Dort lernt sie die beiden Dachdecker Piet und Klaas kennen. Ein wenig zwischen den Stühlen stehend, entscheidet sie sich jedoch für Piet, den sie damit überglücklich macht. Doch Piet kämpft mit sexuellen Problemen und nach einer Zeit, in der Lara verständnisvoll damit umgeht, fängt sie an, ihn deswegen aufzuziehen. Die Lage eskaliert und es kommt zu einem tragischen Unfall…