Bei “Zwischen Weihrauch und Sünde“ handelt es sich um einen Roman, der aus den Missbrauchsskandalen der katholischen Kirche entstand. Bei der Autorin stößt das Zölibat auf Unverständnis, aus dem heraus, ihrer Meinung nach solche schrecklichen Dinge entstehen. Sie ist der Ansicht, dass die katholische Kirche sich ein Beispiel an den Protestanten nehmen sollte, die derlei vorzeitliche Verbote, die im Übrigen nur dadurch entstanden, weil die Geistlichen es zu bunt trieben, schon lange hinter sich ließen.-So hat sie die Geschichte eines Priesters in einen Kriminalroman, dessen Auftakt eine nur all zu menschliche leidenschaftliche Liebesgeschichte vorausgeht, gebettet. Der Roman besitzt keine biografischen Züge.
Der Priester Luigi Bertrani, ist auf dem Weg in die Kirche, als er plötzlich und unerwartet, einer jungen Frau gegenübersteht, die von einer Sekunde auf die andere, durch den Anmut eines Engels, sein Herz erobert hat. Er vergisst für ein paar Stunden den Zölibat, dem er verpflichtet ist. Doch obwohl er flammende Liebe in sich fühlt, überwiegt sein schlechtes Gewissen und er besinnt sich auf Gott.
Viele Jahre später, ihm wurde sein Fehlverhalten verziehen, erfährt er, dass er Vater einer erwachsenen Tochter ist. Deren Ehemann, ein Kunstliebhaber und Sammler, erpresst ihn nun zu einem Diebstahl aus dem Vatikan…